DIY Laptop-Envelope


Manche Projekte liegen ewig bereit zur Veröffentlichung und trotzdem packe ich sie erst ewig später in einen Artikel. Diese Fotos hier hat meine Mutter im Januar/Februar von mir gemacht, als sie zu Besuch war (“Mach die Finger mal nicht so verkrampft”).

Wir haben meiner Schwester zum Geburtstag einen leichten Laptop zum Mitnehmen geschenkt und dafür brauchte es noch eine schöne Hülle. Weil es bei mir immer schnell gehen muss (ich lasse genügend Zeit bei anderen Dingen auf der Strecke ), hab ich Leder und Nieten zusammengesucht und losgelegt. Weil schnell und einfach, will ich das gleich mal noch hier erklären.

Ich brauchte nur

  • ein großes Stück Leder
  • zwei Nieten
  • einen Nieten-Knopfdruck-Verschluss
  • Kreide, Cutter & Unterlage

Ich habe einfach den Laptop mitten auf der rauen Seite des Leders platziert und rundherum mit Kreide angezeichnet. Nach unten und den Seiten habe ich nochmal jeweils einen Lederlappen + Breite des Laptops angezeichnet und nach oben etwas mehr für den Taschendeckel. Alle Ecken abgerundet, habe ich einmal rundherum mit dem Cutter geschnitten. Anschließend brauchte ich nur noch erst das untere, dann die Seitenteile nach innen klappen und mit den beiden Nieten nach Anleitung fixieren und dann noch den Verschluss anzubringen. Unregelmäßiges Leder kann man außerdem noch bügeln, wenn man etwas Backpapier zwischen Leder und Eisen legt.

Der Artikel musste jetzt wirklich dringend veröffentlicht werden, bevor die Februar-Bilder wirklich unpassend werden. Das Wochenende hat uns ja endlich Summerfeeling beschert! ♥

Euch allen eine tolle restliche Woche!

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DIY Lampe aus Eichenholzfurnier

Meine Küchenlampe ist so ein Projekt, dass schon lange ansteht. Schon letztes Jahr habe ich die Lampe überm Tisch abgehängt, ich wusste auch schon was ich will und  hatte Kontakt mit verschiedenen Holzhändlern.

Mit den Holzhändlern ist das so eine Sache. Wenn man endlich jemanden gefunden hat, der genau das hat, was man braucht und ihn DANN auch noch innerhalb der wenigen und außerdem in der Praxis völlig abgewandelten Öffnungszeit erreicht (E-Mail kann man sowieso vergessen), dann sind Holzhändler nicht die Typen, die sich mir IRGENDWAS selbstständig machen. Sie sind HOLZhändler und haben einen Holzgeschmack. Einfach nur “Eiche europäisch” ist ihnen zu langweilig und man braucht schon starke Nerven, dann das “ganz besondere” Holz abzulehnen.
Wenn ihr also keinen Holzhändler habt, zu dem ihr persönlich hingehen könnt (den man vielleicht in den Arm nehmen kann oder so), dann… kann man auch auf Amazon Eichenholzfurnier bestellen.

Ich hatte schließlich

  • 7x Furnier (0.5mm) ohne Schmelzkleber in den Maßen 4x200cm
  • Tacker mit ganz normalen Takernadeln
  • Lampenfassung mit Kabel
Das Furnier musste ich erst noch zuschneiden. Geht ganz einfach mit dem Cutter oder auch einer Haushalts/Bastelschere.
Dann habe ich den ersten Furnierstreifen zu zwei Schlaufen gebogen und oben festgetackert. Nachdem das so einfach ging, habe ich einfach um das Schraubgewinde der Fassung herum Streifen gelegt und oben angetackert. Frei nach Gefühl und nicht zu perfekt.
Danach musste ich nur noch die Fassung gegen das Gegenstück einschrauben (das Anschließen des Kabels hat mein Freund übernommen, man findet dazu aber auch Anleitungen im Internet oder auf der Bezugsseite).

Das Licht ist toll und ich weiß jetzt auch, wieso ich die ganze Zeit Holz haben wollte! Die Atmosphäre am Tisch ist einfach viel gemütlicher (wenn man bedenkt, dass wir die letzten Monate nur Kerzen am Tisch hatten, kann das schon ein hoher Anspruch sein).
Während es die letzten Tage nur geregnet hat, kam heute der Sommer zurück und ich musste zum Fotografieren sogar die Rollos ausfahren.

Welches Licht habt ihr überm Esstisch? Habt ihr auch so gerne Kerzen? Mir ist ein schön gedeckter Tisch in gemütlichem Licht total wichtig, ich nehme mir immer die Zeit – auch früh morgens – schön zu decken, Kerzen anzuzünden und ein bisschen Zeit zum Essen und Reden einzuplanen.

Euch allen eine schöne restliche Woche! Halbzeit!

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Im Zweifelsfall: Reis.


Wahrscheinlich haben wir alle so ein Backup-Essen, oder? Wenn man hungrig nach Hause kommt und sich keine Gedanken um’s Kochen machen möchte, die Lebensmittel reichen müssen, die man zuhause hat und es möglichst noch schnell gehen soll, entwickeln sich für irgendwann ein paar Favoriten. Meine Optionen sind dann meistens entweder arabisches Brot, in das ich Salat & Gemüse reinmache oder Reis. An beidem kann ich mich nicht satt essen, es schmeckt einfach immer und geht einigermaßen schnell.

Mit Reis hat man dazu noch unwahrscheinlich viel Möglichkeiten! Deshalb hat Reis es wirklich verdient, mal einen eigenen Artikel zu bekommen.
Ich habe mir vor Kurzem wieder eine Auswahl bei Reishunger bestellt.Ich mag es einfach, immer wieder ein paar spezielle Sorten zuhause zu haben, durch die man sich probieren kann. (Übrigens: Dies ist kein sponsored post!)

 

Ein all time favourite, wenn man Garnelen mag, ist eine italienische Reis-Version. Mit parboiled Reis geht das auch super schnell! Ich brate die Garnelen einfach mit ein paar halbierten Coctailtomaten in Olivenöl an, würze mit Salz, Pfeffer und frischem Balsilikum und gebe den Reis dazu. Für das Foto habe ich dann die Pinienkerne vergessen, die schon angebraten bereitstanden…

Etwas aufwendiger sind gefüllte Paprika. Pro Portion braucht man  ca 50g roten Reis (koche ich gleich zu Beginn) und 50g Vollkorn-Basmati. Dazu schneide ich die Paprika auf und schneide den “Deckel” klein. Etwas Frühlingszwiebeln brate ich in Olivenöl an, gebe Cashewnüsse, die Paprikareste und Tomaten (etwa1/2-1 pro Paprika) dazu und koche alles weich. Dann kommt der rote Reis dazu und ich schmecke mit Salz, Pfeffer und frischen Gartenkräutern ab. Die Füllung gebe ich in die Paprika, etwas Feta und Parmesan kommen obendrauf und das Ganze geht Carl. 20-30 Minuten bei etwa 180-200 Grad (je nach Ofenfunktion) in den Ofen. In der Zwischenzeit koche ich den Basmati als Beilage.

Wildreis mit fein geschnittenem Gemüse ist wieder ein schnelles Gericht, in das man außerdem ziemlich alles verarbeiten kann, was man an Gemüse zuhause hat. Für das abgebildete Gericht habe ich etwas Basmati und schwarzen Lankornreis aufgesetzt. In der Zwischenzeit habe ich Zwiebel, Zucchini und gelbe & orange Karotten fein geschnitten, in Kokosöl angebraten und  mit Salz/Pfeffer, etwas Kardamom, dem Saft einer halben Zitrone, Minze & Petersilie abgeschmeckt.

Ich persönlich bin nicht so für Süßspeisen. Alle um mich rum scheinen umso mehr auf Milchreis zu stehen. Meine Mutter hat mir vor Kurzem eingelegte Birnen mitgebracht, dazu schmeckte auch mir der Milchreis superlecker .

Dazu Birnen schälen und schneiden, in gezuckertem Wasser einweichen und kochen. In Gläser mit TwistOff Deckel Nelken und Zimtstangen geben, jeweils ein paar Birnen im Zuckerwasser einfüllen und die Gläser in ein tiefes, mit Wasser gefülltes Blech, bei 80 Grad in den Ofen, bis sich der Deckel nach innen wölbt.

Vor mir liegt heute ein langer Tag, an dem ich keine Gelegenheit habe zu kochen. Was nehmt ihr euch denn mit, wenn ihr von früh morgens bis spät abends durchhalten müsst? Oder geht ihr was essen?

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