Ideen für’s Badezimmer

Das Badezimmer ist ja wirklich nicht der Raum, der oft im Fokus steht. Kein Wunder, wird ja nur von den Bewohnern der Wohnung genutzt und ist noch dazu ein eher intimer Raum. Wenn man allerdings bedenkt, wieviel Zeit ich tagtäglich auf diesen paar Quadratmetern verbringe, dann ist die Vernachlässigung eigentlich nicht zu erklären.

An sich mag ich unser Bad. Das Wichtigste war mir in allen bisherigen Wohnungen, dass es praktisch ist, leicht sauberzuhalten und ordentlich. Der Übergang von diesen Prioritäten zu “kalt und steril” ist fließend…

Während ich sonst alles in Schränken verstaue, habe ich also mal

  • ein paar Schmuckstücke rausgeholt und an Haken gehängt,
  • die gelbe Schale von hier umlackiert und umfunktioniert für all das, was man schnell ablegen möchte ,
  • im Baumarkt eine große schöne Kachel als “rahmenden Untergrund” besorgt (die ich wegen Straßenbahn-Ausfall auf dem Heimweg runtergeworfen hab, kurz bevor ich von einem Dackel angegriffen wurde und in der Unterführung meinen potentiellen Vergewaltiger auf englisch verbal verprügelte),
  • schöne Knäufe für zwei der Schranktüren gekauft,
  • so lange rumgejammert, bis mein Freund mir diese schöne Porzellan-Aufbewahrung mit Holzdeckel von Interio geschenkt hat (Romantik pur!) &
  • 1000 Ideen gesammelt, die ich alle aus Faulheit verworfen habe.

Unser Bad ist eben schon ganz gut, so wie es ist. Und ich mag es nun mal praktisch, sauber und ordentlich.

Hab ich schon mal erwähnt, dass ich kein Deko-Typ bin (abgesehen von den tausend Malen, die ich es direkt gesagt habe)? Im Badezimmer ist das ein bisschen anders. Da darf es auch “modern” sein. Aber alles nicht zu sehr… Ich mag Deko, die aus schönen Gebrauchsgegenständen besteht und das geht im Bad wirklich gut.

Jetzt fehlt nur ein Sichtschutz für’s Fenster (hier). Nachdem das aber in den Aufzug-Innenhof zeigt, ist auch das nicht so dringend

Wie ist das bei euch? Verbringt ihr auch so gerne Zeit im Badezimmer? Für mich ist das oft wie für andere Wellness, da bin ich ein bisschen mädchenhaft.

Habt ihr euer Traum-Bad oder das improvisierte Studenten-Bad? Oder was dazwischen?

Mit freundlicher Unterstützung von Velux.

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URBAN GARDENING ohne Balkon

Diejenigen, die mir auf Instagram folgen, haben vielleicht schon mit diesem Post gerechnet: Während ich die letzten Jahre immer nur Kräuter vorm Fenster hatte (immerhin ), habe ich mich in diesem Frühjahr an ein kleines Urban Gardening Projekt gewagt.

Achtung, jetzt wird es grün – und zwar viele Bilder lang:

Ich habe fast alle Pflänzchen und Samen auf dem Bauernmarkt besorgt. In erster Linie deshalb, weil die Verkäuferinnen am Stand so lieb sind und weil die Auswahl wirklich enorm ist. Es ist mir irgendwie lieber, wenn ich weiß, wo die jungen Pflanzen herkommen, außerdem wird man am Markt immer so nett beraten.

Am Ende habe ich natürlich wie jedes Jahr ein paar Kräuter gepflanzt: Basilikum, Petersilie, Schnittlauch, Dill und dazu Rauke.

Die vorgezogenen Salatpflänzchen sollen relativ einfach zu halten zu sein (also genau das Richtige für jemanden wie ich, der innerhalb kürzester Zeit Pflanzen eingehen lässt). Sie brauchen Licht und vielviel Wasser, dafür aber kaum Platz bzw. Erde. Es reichen schon kleine Töpfe oder Balkonkästen.

Bei dem Tomaten wird es schon etwas komplizierter. Ich habe eine spezielle Sorte von Cocktailtomaten, die nicht so hoch wächst und daher auch nicht so wahnsinnig viel Platz braucht. Allerdings brauchen auch sie einen relativ tiefen Topf. Glücklicherweise haben wir gleich drei Fenster, die nach Süden zeigen: Sonne ist nämlich das A und O bei fast allen Gemüsearten – genau wie ein möglichst windstiller Platz.

Auch von Paprika gibt es anspruchslose und platzsparende Sorten, von denen man kleine “Babypaprikas” ernten kann.

Fast alle Gemüsearten wachsen am Besten in Komposterde. Nur die ganz kleinen Pflänzchen und Samen habe ich vorerst in Anzuchterde gepflanzt. Sie werden dann später umgetopft oder es wird Komposterde dazugegeben.

Falls ihr gerne noch mehr zum Thema Urban Gardening und geeignete Gemüsesorten lesen wollt, könnt ihr das demnächst auf dem re:BLOG tun. Ich werde meinen Artikel dort dann ankündigen.

Hübsche Kräuterschildchen zum Selbermachen findet ihr hier.

Aber das Highlight ist der Mini-Balkon, den mein Freund gebaut hat. Wenn man eine geeignete Obstkiste aus Holz findet, kann man die natürlich auch umfunktionieren. Wir haben unseren “Gemüse-Kasten” genau in der Größe gebaut, die wir brauchten – aber auch ein bisschen im “DIY-Style”; aus grobem Holz und nicht millimetergenau.

Wichtig ist nur, dass man einen Weg findet, das Ganze wirklich sicher anzubringen. Mit ein paar gewässerten Pflanzen wiegt der Kasten schon enorm viel und ich würde ihn niemals wie einen normalen Balkonkasten anbringen. Nachdem wir zwei versetzte Fensterbretter haben, war es für uns die beste Möglichkeit, ihn unter dem Fensterbrett festzuschrauben und vorne nur abzustützen, damit er nicht schief hängt und das Wasser runterläuft.

Ich liebe das Grün vor den Fenstern!

Jetzt muss ich es nur noch schaffen, all die Pflanzen möglichst lange am Leben zu halten ;).

Was meint ihr? Das Projekt findet ihr heute auch hier.

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LEDER NÄHEN – an einer Hülle für die Sonnenbrille


Zu kaum einem Thema (abgesehen von Schnittmustern) bekomme ich so viele Fragen, wie zum Leder-Nähen. Dabei wurde ich in letzter Zeit immer öfter gebeten, mal einen Basic-Artikel zum Thema zu schreiben. Ich bin keine Schneiderin, aber ich habe schon ziemlich viel mit Leder probiert und genäht (und verhauen). Meine Erfahrungen will ich heute mit euch teilen und euch an einem Beispiel zeigen, wie man es ganz einfach hinbekommt: Ich habe als Geburtstagsgeschenk eine Lederhülle für die Sonnenbrille genäht. Das bekommt jeder hin!

Als “größeres” und dennoch einfaches Projekt eignet sich z.B. diese Tasche hier (hui, beim Googeln nach dem Artikel habe ich gerade bemerkt, wieviele Ledertaschen ich schon gepostet habe…).


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