Floraler Kleidfund

Ich trage keine Kleider. Ausnahmen mache ich nur bei sehr sportlich geschnittenen Kleidern oder Abendkleidern. Es ist mir einfach zu mädchenhaft und ich fühle mich nie länger als 10 Minuten wohl in einem Kleid. Trotzdem habe ich gerade einen Fund gemacht, bei dem mich der florale Stoff einfach überzeugt hat.

Wir haben die letzten Tage die Wohnung auf den Kopf gestellt (ich hatte ein paar Tage NICHTS zu tun – mein persönlicher Horror!) und dabei habe ich all meine Stoffe aussortiert. Da kam mir dieses Kleid unter, das ich vor ein paar Jahren genäht habe und dann zu den Stoffen gesteckt habe, weil “Kleid”. Jetzt habe ich es da rausgezogen und es hat mir spontan wieder gefallen. Irgendwie finde ich den Look so sommerlich italienisch. Ob ich das Kleid jetzt länger als für ein paar Fotos anziehe, bleibt abzuwarten…

Tragt ihr gerne Kleider? Ich sitze schon wieder in Jeans und T-Shirt am Tisch, auch wenn mir die Kleider auf den Bildern immer sehr gut gefallen…

Was ist denn mehr euer Ding? Klassisch, sportlich, schlicht oder verspielt, floral?

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Schwarz auf schwarz: neue Ledertasche

Eigentlich wollte ich euch schon am Samstag mein aktuellstes Lederprojekt zeigen, aber die Stimmung hier in Graz war nicht gerade nach sommerlich-fröhlichen Taschen-Bildern.

Dabei sind die Bilder schon wieder eine ganze Weile alt. Die Tasche ist längst in Köln angekommen und die neue Besitzerin ist zufrieden – und ich froh, denn ein bisschen besorgt ist man natürlich schon, ob alles passen wird.

Das Taschenmodell habe ich schon einmal hier gezeigt (Mensch, schon wieder über ein Jahr her!). Meine Schwester trägt die Tasche immer noch fast täglich. Und ich bekomme immer noch ganzganz viele Anfragen zur Ledertasche, wie man sie näht, ob ich Aufträge annehme – gemessen an meinem E-Maileingang war das wahrscheinlich mein erfolgreichster Artikel.

Diesmal ist es ein bisschen mehr Wildleder geworden und die Tasche ist insgesamt etwas größer. Und ich frage mich langsam, wann ich “meine” Celine-Tasche nähe. Erstmal habe ich wohl wieder genug vom Nähen, aber wenn würde ich wahrscheinlich die Größe der ersten und die Wildlederklappe der zweiten nehmen. Im Moment gibt’s aber erstmal noch ein paar Stoff-Nähereien. Die hoffentlich. irgendwann. auch mal fertig werden.

Ich habe die Tasche diesmal nach meiner eigenen Anleitung genäht, auch eine Innentasche mit kleinem Seitentäschchen habe ich wieder genäht. Auf Dawanda schalte ich regelmäßig neue Pdfs/eBooks frei, auch gerne auf Anfrage. Deshalb kann ich jetzt auch aus eigener Erfahrung sagen: Das Projekt lässt sich wirklich gut nach Plan umsetzen. Am Ende fiel es mir doch ein bisschen schwer, das Ergebnis in eine Kiste zu packen und wegzuschicken. Ich glaube früher hätte ich das nie gekonnt, was so mühsam Selbstgemachtes zu verkaufen (natürlich ausgenommen Geschenke). Geht euch das auch so?

Hier gibt es übrigens noch ein paar Tipps zum Lederverarbeitung.

Was meint ihr? Welche Version gefällt euch besser?

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Altpapier goes Notizbuch

Das Projekt, dass ich euch heute zeigen möchte, kennen vielleicht einige von euch schon – ich durfte es schon auf dem re:BLOG zeigen. So schnelle Projekte passen auch viel besser zum tollen Wetter im Moment als jedes Großprojekt (wie die Tasche, die ich gerade fertig genäht habe… oder statistische Auswertungen ). Dann bleibt auch noch Zeit für Sommerunternehmungen!

Ich bin bekennender Papier-Sammler. Keine Zeitschrift wird bei mir weggeworfen, bevor nicht alle schönen Seiten rausgerissen und archiviert wurden. Das führt über die Zeit zu einer beachtlichen Sammlung. Hin und wieder wandert dann ein Motiv auf eine Karte oder ein Geschenk, aber mal ehrlich: Am Ende habe ich hier immer noch einen Haufen Altpapier und einen Freund, der jammert, ich könne nichts wegwerfen.

Eine weitere Leidenschaft von mir ist, dass ich mir immer und überall Notizen mache. Wieso also diese beiden Schwächen nicht kombinieren zu Notizbüchlein aus Altpapier?

Ich habe mir ein paar hübsche Papierchen rausgesucht, außerdem etwas buntes Stickgarn und eine Nadel, ein Lineal, ein Lochwerkzeug, einen Cutter und eine Schere.

Das Papier habe ich zuerst in passende Päckchen aufgeteilt und diese jeweils mittig gefaltet.

Entlang der Falz habe ich schließlich Löcher gebohrt. Dazu habe ich das Papier mit dem Lineal nach unten gedrückt, damit nichts verrutscht.

Dann habe ich von unten mit dem Nähen begonnen: Einmal von außen nach innen stechen, dann immer abwechselnd nach oben und wieder runter nähen. Die beiden Fadenenden liegen dann außen und lassen sich mit einer Schleife verschließen.

Schließlich habe ich die Papierkanten mit dem Cutter sauber abgeschnitten.

Völlig einfarbig sind die Seiten natürlich nicht. Aber ich finde es gerade schön, dass man auf jeder Seite etwas anders entdeckt: Andere Farben, andere Motive, mal ein Spruch oder ein Schlagwort… Wer weiß, ob das nicht mal noch zu der ein oder anderen Notiz passt?

Habt ihr es auch so mit Papier? Ich nutze für Termine und Organisatorisches immer die Büchlein von Moleskine, aber vielleicht verlagere ich alle sonstigen Notizen ja in diese Altpapier-Büchlein?

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