Das schnellste Geschenktütchen der Welt


Aus der Reihe “Simpel und schnell” will ich euch nicht vorenthalten, wie man in Sekundenschnelle und quasi im letzten Moment das schnellste Geschenktütchen der Welt faltet. Das Tütchen ist nicht schnell. Das Falten geht aber ruckizucki!

Hinter dem gewagten Titel versteckt sich der sogenannte “Türkische Hut”. Er eignet sich auch sehr schön, um kleine Kostbarkeiten, Briefchen oder Ahnliches an Weihnachten hübsch zu überreichen. Außerdem ist er in Sekundenschnelle gefaltet.

Man braucht nur ein quadratisches Papier – auch (gebrauchtes) Geschenkpapier eignet sich dafür super. Ich habe hier mal in Bildern zusammengefasst, wie das funktioniert:

Natürlich lässt sich das Tütchen noch mit Washi Tape, Bändern, Aufklebern etc. verzieren. Ich finde sie einfach prima um Kleinigkeiten, Kostbarkeiten oder Geschriebenes ganz einfach sehr hübsch zu verpacken.

Die kleinen Tannenbäumchen sind ebenfalls sehr flott gefaltet. Die Anleitung gibt es hier.

Muss bei euch auch alles gerade noch ganz schnell gehen oder seid ihr besser organisiert und habt in aller Ruhe gebastelt, gefaltet, geschrieben, verpackt…?

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Glitzer-glänzende Weihnachtskarten

Es wird Zeit für Weihnachtspost! Wie von mir gewohnt, wurden auch die Karten dieses Jahr sehr simpel. Weniger ist eben mehr und je weniger, desto mehr Glitzer darf es sein!

Meine Materialien waren nämlich im Grunde nur schwarzes Tonpapier, goldene Pailletten und Glitzer-Geschenkband bzw. Geschenkband in Gold und Kupfer – und etwas Pritt-Klebestift. So schnell, wie die Karten entstanden sind, so anspruchslos ist die Technik.

Die Bastelart dieser Karten ist selbsterklärend. Ich habe schwarze Klappkarten bzw. kleine Anhänger zugeschnitten und sie entweder mit etwas Pailletten-Regen versehen (mein Freund vermisste das Mädchen, das darunter steht und die Goldtaler mit dem Kleidchen auffängt ) oder einen Streifen Glitzerband angebracht und drei kleine einfache Tannenbäumchen darauf gepflanzt. Bei den Anhängern habe ich einfach einmal drumherum Geschenkband geklebt. Einen weißen Schriftzug drauf – fertig!

Oh, ich liebe diese Bastel-Abende! Es sorgt doch kaum etwas so sehr für Weihnachtsstimmung. Ich finde auch, beim Basteln kann man sich so schön unterhalten oder einfach mal nachdenken – z.B. über Weihnachtsgeschenke .

Wart ihr schon fleißig? Oder schiebt ihr dieses Jahr auch wie ich alles auf die letzte Minute? Wenigstens ein paar Gedanken habe ich mir schon gemacht und etwas Geschenkideen findet ihr hier, hier oder hier vom letzten Jahr!

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DIY Weihnachtslicht-Inspiration, Geschenkwahnsinn und schöne Neuigkeiten

Die Weihnachtszeit ist nach diesem langen Traum-Herbst in einem Tempo herangerast, dass ich das Gefühl habe von heute auf morgen stecken wir alle plötzlich im Advent. Es fühlt sich fast ein bisschen übereilt an und es braucht schon ein bisschen Weihnachts-Zelebrierung. Weihnachtsgebäck, selbstgemachter Punsch, Tannengrün und vor allem Kerzenlicht, all das bringt Weihnachtsstimmung ohne Kitsch.
Die Kerzen gieße ich noch nicht selbst, aber an die Unterlage dafür habe ich mich schon gemacht. Nachdem mir neulich ein Fläschchen Rosenwasser heruntergefallen ist und dank kaputtem Deckel einfach ausgedampft ist (Wer hätte das gedacht, bei dem Alkoholgehalt?), wollte ich das schöne Glas nicht wegwerfen und habe es einfach umlackiert. Weiße Kerze rein, fertig.


Dieses Wochenende hatte ich auch endlich mal wieder ein wenig Zeit. Zeit, um… zu Surfen. Nennt man ja nicht mehr so, mittlerweile darf man da ganz ehrlich sein: Ich habe mich viel zu spät und viel zu lange viel zu viel mit dem Kram von anderen Menschen im Internet befasst. Schön!
Was mir vermehrt aufgefallen ist: Das Thema “Weihnachtsstress “. Mein Gott, ich habe noch gar keinen Post über Weihnachtsstress veröffentlicht! Nach allem was ich da so gelesen habe, scheint mir der Weihnachtsstress aber auch out zu sein. Es ist jetzt en Vogue ganz locker zu sein, die Dinge auf sich zukommen zu lassen und zu genießen; Weihnachten einfach voll im Griff zu haben. Über Weihnachtsstress wird nicht mehr gejammert. Dieses Jahr nicht mehr!
Der neue Shit heißt “Geschenkestress”. Für Blogger gilt dabei: Ganz cool und locker, wir sprechen ja niemals über UNSEREN Stress, wir helfen nur all denen, die damit mehr Probleme haben. Naja und weil ich ja auch nicht anders bin als alle anderen (Statistik hallo), sind wir auch schon mitten drin im Trend-Thema.

Ich bin ein Kommentar-Leser. Also bei Blog-Posts – bei den Tageszeitungen mache ich das aus Selbstschutz nicht. Jedenfalls war ich ehrlich überrascht, wie viele Menschen sich bei diesem Thema getröstet fühlen! Ich nicht, stehe da dieses Jahr von Anfang an drüber…
Mein jüngster Bruder hat neulich eine whatsapp-Nachricht an alle Geschwister eröffnet, bei der es um ein Geschenk für meine Mutter ging (ähnliche Mail neulich bei einer Professorin am Beamer im Mail-Eingang entdeckt). Selten so gelacht als dabei, es später meinem Freund vorzulesen. Nach 5 Minuten hatten wir alle aneinander vorbeigeredet, jeder hatte betont wie sehr er Erwartungen ablehnen würde und mein Bruder hat die Unterhaltung nach zwei Sätzen wutentbrannt verlassen.

Leute, warum sollten denn Weihnachtsgeschenke stressig sein? Vor Kurzem habe ich einen Mann gesehen, der bei Rot an der völlig freien Straße stand. Ist ja nichts Ungewöhnliches. Aber ich muss noch so oft an diesen Mann denken! Nicht, weil ich es cooler finde, bei Rot über die Ampel zu gehen, sondern weil es mir so seltsam vorkam, dass dieser ältere Mann sich von einem technischen Ding vorschreiben lässt, wann er gehen und wann er nicht gehen kann. Wir sind so verblödet durch alle möglichen Vorgaben, Regeln und Haben-wir-immer-so-gemachts. Und Geschenke gehören zu Weihnachten einfach dazu. Und klaaaaaar, die Familie, Harmonie, gutes Essen und Weihnachtsromantik – und da sind wir an dem Punkt angelangt, an dem für mich Stress ins Spiel kommt.

Aber Geschenke… Liegt vielleicht daran, dass wir uns in der Familie sowieso Jahr für jahr abmachen, nichts zu schenken, aber ich finde Geschenke machen einen Heidenspaß. Natürlich nicht nur an Weihnachten. Diese Tradition kann man mögen oder nicht. Wer sie nicht mag, soll nichts schenken. Ist denn das so schwer mit diesen Erwartungen? Geht es dabei nicht etwa um die Personen, die einem am nächsten stehen? Für mich bedeutet Weihnachten trotzdem, dass es das einzige vollständige Familientreffen im Jahr gibt. Und genau deshalb eine Menge Ärger, auf den ich verzichten könnte. Aber Geschenke mag ich. Ob ich welche bekomme oder nicht, interessiert mich dabei noch nicht. Und wenn mir für meinen Freund nichts mehr einfällt (uuups, verraten), dann bekommt er eben eine Erklärung dafür, die mehr wert ist, als ein mit Druck erzwungenes Geschenk.

Vielleicht sollte man sich viel mehr entscheiden zu schenken – oder eben nicht.

In jedem Fall aber seid ihr up-to-date, euch ein bisschen damit zu beschäftigen. Eine Freundin schrieb mir neulich, als ich fragte wie es ihr ginge, dass sie gerade mit Glühwein auf der Couch läge und über Weihnachtsgeschenke nachdenke.

So. Und nicht anders.


 

Sooo und wer jetzt immer noch mitliest, dem kann ich noch etwas ganz Neues erzählen:

Ich war nämlich kürzlich nach Hamburg geflogen… für ein neues Projekt. Otto startet einen Nachhaltigkeit-Blog und hat sich dazu ein paar Blogger ins Boot geholt. Ab sofort könnt ihr immer mal wieder auf Re:BLOG von mir und den anderen 17 Bloggern lesen.

Meinen aktuellen Beitrag findet ihr hier! Was sagt ihr denn dazu?

PS: schön finde ich diesen Ansatz, Wünsche zu äußern. Kann ich jedem nur raten, mir selbst aber nicht. Ich möchte weder Finance sein (die sollen sich gefälligst über mein gebastelt freuen) noch möchte ich, dass die Menschen, die mir etwas schenken möchten auf den schönen Teil verzichten müssen. Dann lieber “Liebe und Kuli vom Arbeitgeber” (Tipp von meiner Schwester – weil es doch das Fest der Familie ist und so….)

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Ach ja, ein PS habe ich noch: Euch ist sicher aufgefallen, dass meine Seite in letzter Zeit sehr langsam weil überlastet ist. Ich freue mich riesig über die steigenden Besucherzahlen (danke!!!), aber ich bin derzeit noch etwas überfordert mit der Notwendigkeit Veränderungen in Sachen Server usw. vorzunehmen – aber ich arbeite daran und hoffe im neuen Jahr ein paar Veränderungen präsentieren zu können!
Bis dahin würde ich mich sehr über euer Feedback (bitte per Mail, auch die Kommentarfunktion funktioniert derzeit nicht ideal) freuen, ob/wann/wie bei euch Probleme mit dieser Seite auftreten! :)
Euch allen einen schönen Sonntag Abend!

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Wenn aus Papier eine Kuh wird…


Heute zeige ich euch ein klasse Geschenk! Wer mich oder meinen Blog kennt, weiß, dass ich nicht unbedingt der Typ für Bastelsets oder ähnliches bin. Das muss dann schon was besonderes sein.

Wirklich besonders ist Anastasias Origami Kuh, die sie neben der Origami Giraffe und dem Origami Pferd über ihr Label Papershape vertreibt. Besonders nicht nur deshalb, weil das Ergebnis toll ist, sondern auch weil hinter diesem Projekt ein ausgeklügeltes und durchdachtes System steckt, das in der Umsetzung super einfach ist.

Ich durfte eines der Sets ausprobieren und habe an zwei Abenden eine tolle Wanddeko herstellen können. Ein wirklich tolles und durchaus persönliches Geschenk!



Als die Kuh bei uns ankam (da war sie noch weit davon entfernt eine Kuh zu sein), dachte ich erst mal, dass das Ganze ziemlich aufwendig sein würde. Da ich aber auf Fitzel-Arbeiten stehe, war ich dazu gerne bereit.

Am Ende war das Ausschneiden schnell gemacht, das Falten erklärt Anastasia mithilfe eines Brotmessers (meiner Meinung nach der einzige etwas mühsamere Schritt) und das Kleben macht wirklich Spaß! Es gibt eine detaillierte Anleitung dazu, die allerdings im ersten Moment aufwendiger aussieht, als sie ist. Man nimmt immer das durch Nummern beschriebene Teil dazu und klebt entsprechend der Zahlen mit den mitgelieferten Klebepads.

Wenn ihr also noch auf der Suche nach einem besonderen Weihnachtsgeschenk seid…

Für kurze Zeit gibt es jetzt außerdem auch Weihnachtsschmuck in der 3d-Origami-Technik! Und Anastasia schreibt übrigens auch noch einen ganz tollen Blog!

Was meint ihr?

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Adventskalender #4: Last-Minute Fähnchen

Der Advent naht und die Temperaturen sinken. Die Weihnachtsbeleuchtung auf den Straßen wirkt endlich nicht mehr unangebracht und die dekorierten Geschäfte und Kaufhäuser laden zum vorweihnachtlichen Stöbern ein.

Langsam aber sicher kommt die Weihnachtszeit und ich bin froh, dass ich so vieles schon im Herbst vorbereitet habe, sodass ich mich jetzt vorrangig all den Dingen widmen kann, die nun mal ausgerechnet in diese Zeit fallen. Aber für ein bisschen Weihnachtsstimmung bleibt natürlich immer Zeit! Und für diesen letzten Adventskalender aus meiner Reihe findet garantiert auch der Vielbeschäftigste Zeit. Das aufwendigste dürfte noch das Aussuchen von schönen Versen sein…

Das Prinzip kennt ihr: Schöner/interessanter/witziger/geistreicher/lustiger/intelligenter/wohltuender Spruch trifft auf Papierstreifen. Diesmal habe ich die Streifen allerdings nicht gelocht, sondern aneinander genäht und die Enden haben noch Zacken bekommen. Wenn die Worte erst mal aufgeschrieben sind, geht es also wirklich sehr schnell.

Ursprünglich hatte ich vor, hier meine liebsten Inhalte für das Briefpapier zu veröffentlichen. Unter Abzug jener, die aber irgendwie zu persönlich waren oder zu viel über mich preisgaben (wahrscheinlich ein absurder Gedanke von einer Psychologiestudentin im November), blieb allerdings nicht mehr viel übrig. Ich bin mir aber sicher, wenn erst mal die ersten Zeilen geschrieben sind, kommt jeder in eine Art “Schreib-Flow” und an Ideen mangelt es am Ende sicher nicht.

 

Apropos Mangel: Vermisst ihr auch die Sonne so sehr? Oder wenigstens Schnee, dann wäre es mal etwas heller!

Seid ihr schon in Weihnachtsstimmung? Gibt es einen Adventskalender dieses Jahr?

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Freundinnen-Geschenk mit Leder und Stofffarbe


Zwischen meinen Adventskalendern wird es langsam soweit, dass man an das Sammeln von Geschenk-Ideen denken darf. Aber hey, ganz ruhig, wir gucken nur und überlegen, lassen uns inspirieren… Wir sind gut in der Zeit und mit Besorgungen und echtem Kreativ-Werden lassen wir uns keinen Stress machen!

Ich habe für einen Geburtstag am Wochenende genäht und zeige euch mal das Ergebnis. Vielleicht braucht ja jemand noch Inspiration für ein kleines Täschchen…

Was ich verwendet habe:

  • 2 kleine schwarze Lederstücke
  • etwas festeren Baumwollstoff in Beige (selbe Größe wie das Leder)
  • Stofffarbe + Pinsel
  • einen Reißverschluss
  • Nähmaschine, Schere, Garn in Schwarz und Beige
  • Ledernadel und entsprechende Nadel für den Stoff

Die vier obigen Bilder zeigen meine Arbeitsschritte:

  1. Nachdem weihnachtliche Tannenbaum-Stempelversuche gescheitert waren habe ich mich für einfache Streifen entschieden. Geht einfach immer! Ich habe sie mit einem Pinsel auf den Baumwollstoff gemalt und durch Bügeln fixiert.
  2. Dabei habe ich das zweite Stoffstück unbemalt gelassen und beide Baumwoll-Stücke an die Seiten des Reißverschluss genäht.
  3. Das Leder habe ich danach unversäubert an beiden Seiten angenäht.
  4. Zum Schluss wurde alles rechts auf rechts gelegt und ich habe einmal außenrum genäht. Dabei habe ich erst das Leder (Ledernadel), dann den Teil mit dem Stoff zugenäht und im Anschluss den Reißverschluss aufgezogen und alles umgekrempelt.

Das Ergebnis gefällt mir richtig gut. Für mich sind einfach die Materialien entscheidend und Leder ist nunmal zeitlos schön – genau wie ein hochwertiger Stoff, den ich noch übrig hatte. Von kleinen Täschchen für die Handtasche kann ich wirklich nicht genug haben!

Beschäftigt ihr euch schon mit Weihnachtsgeschenken?

Bei uns ist das Schenken an Weihnachten eigentlich nur in den Familien üblich und in meiner Familie ist es festes Ritual, dass man sich irgendwann im November gegenseitig verspricht: Dies Jahr keine Geschenke! Am Ende hat doch jeder für jeden was überlegt und während sich einer nach dem anderen outet, bekräftigen alle, dass ihre Geschenke dieses Jahr “Nur Kleinigkeiten” wären, nichts Besonderes, man solle sich bitte nicht zu viel erwarten…

Schrecklich!

 

Falls ihr noch Inspiration sucht, finden sich vielleicht beim Creadienstag Ideen oder ihr sucht mal auf meinen Seiten vom letzten Jahr. Aber das Wichtigste ist: KEIN Stress! Bringt ja doch alles nichts und wenn man sich nichts vornimmt, dann kommt meist doch eine Idee nach der anderen und am Ende hat man mehr gemacht, als man eigentlich vorhatte. Soll ja auch Spaß machen!

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Adventskalender #3: Ein Briefchen für jeden Tag (+ Gewinner)

Heute will ich euch mal noch meinen Adventskalender-Favoriten zeigen, den ich für meine Schwester gebastelt habe. Obwohl der Kalender an sich sehr simpel ist (nichts anderes würde ich mich trauen ihr zu schenken), war er wohl der aufwendigste.

Dürfte daran liegen, dass jedes der Kuverts, welche ich mit Aquarell-Stiften mit den Zahlen von eins bis 24 versehen habe, gefüllt ist mit einem positiven Motto für den Tag.

In den Kuverts sind Fotos, schöne Sätze, Erinnerungen, Gedanken und sogar Musik versteckt. Dafür habe ich einige Fotos ausgedruckt; nicht nur persönliche, sondern zum Beispiel auch einfach mal was zum Lachen. Dazwischen gibt es kleine Briefchen von mir, Sprüche und Verse oder kleine Basteleien, alles aus schönem Papier. Außerdem eignen sich kleinere Geschenkchen wie hübsche Notizzettel oder Büroklammern und ich habe zum Beispiel einen kleinen Blumengutschein dazugesteckt. Kann man etwa hier per Mail bestellen. Dank bit.ly lassen sich auch Links so schön auf wenige Buchstaben/Zahlen komprimieren, dass man einen Link zum passenden Lied auf Youtube oder auch auf eine andere schöne/lustige Quelle ergänzen kann.

Das alles habe ich immer einem kleinen Motto verschrieben, sodass jeder Tag etwas Neues bietet.

Solltet ihr auch mit Kuverts basteln wollen, würde ich euch auf jeden Fall empfehlen, Mini-Kuverts zu verwenden. 24 Kuverts füllen dann einen A2-Karton, oder man locht die Kuverts und hängt sie etwas platzsparender auf.
Was meint ihr? Habt ihr noch Ideen oder Ergänzungen, wie man Mini-Kuverts für den Adventskalender füllen könnte?
Weitere Ideen gibt es sicherlich heute hier!

 

Ach ja; da war noch etwas! Warum erinnert mich niemand daran, dass noch ein Gewinner aussteht?

Steffi, lass mir doch deine Mailadresse zukommen, dann antworte ich dir ganz schnell mit einem Gutschein-Code von Caseapp!

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Adventskalender #2: Weiße Weihnachten


Heute habe ich mal noch eine Adventskalender-Variante, die ich schon vor mehreren Wochen vobereitet habe.

Dieser hübsche Ast präsentiert 24 schlichte Zettelchen, welche für jeden Morgen einen positiven Spruch, Vers oder ein Zitat bereithalten. So beginnt jeder Tag mit einem schönen Gedanken und man hat außerdem eine edle und unaufdringliche Deko, die nicht nach Weihnachtskitsch schreit und trotzdem dezent Vorweihnachtssstimmung verbreitet. Außerdem kann man diese Variante natürlich super mit der Post verschicken. Ein tolles Geschenk also.



Dabei ist das Ganze noch nicht mal aufwendig. Ich habe

  • 3 Bögen schönes Briefpapier
  • 24 Ösen (+Ösenzange)
  • 24 Perlen
  • Zahlen von 1-24 (in meiner Version ausgedruckt und mit der Nagelschere ausgeschnitten)
  • Schönes Satinband und
  • einen Ast

besorgt. Außerdem braucht man natürlich Schere und einen Fineliner n o.ä. und ich habe noch etwas Nähseide und eine Nadel benutzt. Den Trick dazu will ich euch auch zeigen.

Zunächst aber mal das Papier quer in gleich breite Streifen schneiden, in der Mitte knicken und auf eine der beiden Seiten jeweils einen schönen Satz schreiben. Immer eine Öse unter dem Knick anbringen, damit alles hält, mit einer Zahl versehen und ein Satinband durchfädeln. Um das breite Satinband durch eine Perle mit kleinem Loch zu fädeln habe ich einen kleinen Trick benutzt, den die beiden folgenden Bilder besser beschreiben als ich das mit Worten könnte:

Flattert wunderschön im Wind, wenn ich morgens das Wohnzimmer lüfte .

Ich habe bei euch auch schon ganz viele tolle Adventskalender entdeckt! So viele kreative Ideen… Was sagt ihr zu dieser einfachen Variante?

Viele Grüße aus Hamburg…!

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Klassischer Adventskalender mit schönem Inhalt für den Schreibtisch-Alltag

Dass ich zuletzt einen Adventskalender gebastelt habe, das muss mittlerweile etwa sieben Jahre her sein… Damals war ich frisch mit meinem Freund zusammen und habe mit viel Hingabe einen sehr persönlichen Kalender gebastelt. Nun sind wir älter geworden – unsere Beziehung auch – und ich habe irgendwie den Anspruch an einen Adventskalender entwickelt, dass man nicht am 24. Dezember lauter unnützen Kram besitzt.

Das heißt für mich: Ein Adventskalender muss entweder mit wirklichwirklich persönlichem (nicht platzraubendem) oder aber nützlichem Inhalt gefüllt sein. Ich habe dieses Jahr vier Versionen vorbereitet und es werden wohl auch die vier letzten Adventskalender sein, die ich gebastelt habe. Mann, hat mich das genervt! Nie sah das so aus, wie ich wollte…

Wer die Tütchen in einer bestimmten Größe braucht, kann sich hier mal ansehen, wie ich das aus Packpapier gemacht habe. Ich habe sie anschließend einfach gelocht und mit einem schwarzen Stern versehen, der durch eine Öse an Bäckergarn befestigt ist und die Nummer preisgibt. So habe ich immer mehrere Tütchen an einer Schnur aufgehängt.

Interessanterweise ist nur ein einziger der Kalender mit “nützlichem” Inhalt gefüllt: Der für meinen Freund…

Da ich aber ohnehin für nützliche Utensilien verantwortlich bin hier, musste es auch noch schön (und manchmal sogar persönlich ) werden. Ich werde oft geschimpft, dass ich so viel Bastel-/Schreib-/Kreativkram horte, aber ich kann mich auch nicht erinnern, dass mein Freund sich jemals selbst Kuverts, Papier oder Karteikarten selbst gekauft hat, ich höre sehr oft “Haben wir noch >buntes Papier<?” und “Wo ist eigentlich >TESA-Film<?” und außerdem:

Wo sind eigentlich mein Taschenrechner und mein Spitzer schon wieder hin???

War also eine doppelte Herausforderung für den Beschenkten auch noch einen Mehrwert rauszuschlagen…

Das mit dem Spitzer hat mich am Ende tatsächlich genervt. Glücklicherweise habe ich einen schönen wie hier gefunden. Die Radiergummis fand ich irgendwie witzig und davon kann man ja auch nicht genug haben. Noch cooler ist der hier von Interio, aber mit 20€ übersteigt er einfach das Budget für ein einzelnes Tütchen.

Ich bin ein Fan von Faber Castell und finde die Druckbleistifte so schön. Wenn man ein bisschen mehr ausgibt, kriegt man sehr edle Modelle und vor allem wirklich in ALLEN Stärken von extrem schmal (für meinen Freund) bis super weich (für mich).

Nach den Büroklammern habe ich auch lange gesucht, weil die meist superteuer sind. Bei Ikea gibt es übrigens auch für 4-5€ schwarze Klammern in quadratischer Form oder als Buchstaben.

(Macht mich gerade fertig, dass es im Internet alles günstiger gibt)

Wedo hat mir einen TouchStand zur Verfügung gestellt, der sich durch seine Größe   auch wunderbar für      den Adventskalender    eignet. Damit kann     man am Handy schreiben oder das Gerät aufstellen, indem man den Kopfhörer-Anschluss zweckentfremdet.

Von welcher Marke der hübsche Magnet ist, habe ich gerade vergessen. Könnte Ib Lauren sein und ist aus einem wunderbaren Laden hier. Das Notizheft ist von Ikea, einen Moleskine-Kalender habe ich vergessen zu fotografieren und in dem Schächtelchen befinden sich Display-Tücher, damit mein Brillentuch nicht weiter herhalten muss für Laptop, Handy usw.

Der Russian Space Pen ist eigentlich mehr ein Witz denn ein schönes & nützliches Geschenk. Für eine wichtige Prüfung habe ich meinem Freund mal den “amerikanischen” Fischer Space-Pen geschenkt. Um ein bisschen Satire habe ich da angesichts der derzeitigen politischen Situation auch kein schlechtes Gewissen…

Wenn ihr noch nach Füllung für den Adventskalender sucht, dann geht doch mal in einen schönen Schreibwarenhandel, Design- oder Bastelladen. Es gibt so viele schöne Dinge, die im Schreibtisch-Alltag nicht unnütz sind!

Und falls ihr noch Tütchen falten wollt, zeige ich hier, wie ich das gemacht habe: Weiterlesen

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Simple Ledertasche + Bilder-Anleitung


Ich habe es mal wieder getan: Die nächste Ledertasche.

Das Leder war so wunderschön, dass ich mich ganz lange nicht rantraute, um das Material nicht zu verbrauchen, dabei wusste ich eigentlich längst, wie es werden sollte.
Weil mein Freund gerade auf Prüfungen lernt, war er grade zuhause und konnte mir ein paar Bilder machen. Zum Bügeln bin ich dann nicht mehr gekommen, aber ich finde bei diesem Schnitt ist das gar nicht schlimm, soll das Leder eben faltig bleiben…

Das schöne Wetter ist übrigens vom letzten Wochenende. Heute ist es grau in grau hier. Nachdem ich aber gestern den ganzen Tag Lehrveranstaltung hatte, habe ich eh genügend zu tun heute und wenn ihr noch kein Grau-Wetter-Programm habt, hätte ich hier einen Vorschlag!



Der Schnitt der Tasche ist wirklich super simpel. Dafür habe ich ein kleines Innenfach eingenäht, das finde ich immer wichtig. Und weil ich bei den Ledertaschen immer ganz viele Fragen bekomme, habe ich diesmal gleich eine Bild-für-Bild-Anleitung dieser Tasche gemacht. Für allgemeine Tipps & Tricks zum Arbeiten mit Leder guckt mal hier.

Zur Anleitung bitte hier  Weiterlesen

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