Für die Reise…

… muss alles ein bisschen kleiner, leichter und praktischer sein. Zumindest wenn man mit dem Rucksack reist. Nachdem eine Freundin nur wenige Tage vor dem Abflug in den Rucksack-Urlaub Geburtstag hatte, habe ich überlegt, was man denn so dringend (schönes) braucht unterwegs… Sollte natürlich bei dieser Art des Reisens nicht in’s Gewicht fallen oooder sogar das Gewicht reduzieren .

Die kleinen Gefäße und Döschen gibt es online, bei Globetrotter oder in der Drogerie. Dazu habe ich mir wasserabweisenden Stoff besorgt und ein kleines Täschchen genäht, in das die wichtigsten Kosmetik- bzw. Hygiene-Utensilien für die Reise passen.

Habt ihr auch eine Reise in Planung oder wart ihr vielleicht schon im Urlaub?

Auf den Creadienstag bin ich nach meiner langen Sommer-Blog-Pause heute besonders gespannt und hoffe auf viele sommerliche Projekte!

Schickes Leder für’s schlanke Telefon

Ich bin unter die Android-Nutzer gegangen. Nachdem ich die letzten Jahre immer ein altes Iphone hatte, das g-e-r-n-e mal runterfallen durfte, wollte ich das neue Handy doch lieber schützen. Am liebsten natürlich in Leder.

Ich fand eigentlich die sportlichen Adidas-Hüllen sehr schön, aber abgesehen davon, dass die Handycase-Auswahl sehr eingeschränkt ist, wenn man kein Iphone-Format hat, fand ich das Material so billig. Bei Liebeskind Berlin gibt’s ganz tolle einfache Lederhüllen, die leider ausgerechnet in meine Größe nicht hergestellt werden. Also selbstgenäht!

Der Verschluss ist übrigens wieder dieser hier.

Und weil ich tatsächlich sehr zufrieden bin mit diesem praktischen Projektchen, geht’s heute mal zum RUMS .

Sommer-Sofa-Kur

Heute hat mich mein Freund einen “Unglücksraben” genannt. Er hätte ja auch Pechvogel sagen können, aber mein Tag kam bis dahin wohl eher einem Unglück gleich als etwa Pech. Angefangen hat alles damit, dass ich ein Kleid gekauft habe. Schwarz-weiß. Natürlich beim ersten Waschgang verwaschen – aber das war noch nicht das eigentliche Problem. Das Problem war, dass ich das Kleid verzweifelt versucht habe zu retten – mit wirklich allen Mitteln und bis zum Schluss ohne Erfolg, es wurde alles immer noch schlimmer.

Kennt ihr das? Manchmal hält man so verkrampft an irgendetwas fest. Ich habe jedenfalls irgendwann eine Sofa-Kur verordnet bekommen und nach ein bisschen Lesen, Musik hören und im Internet versumpfen auf dem Sofa, kann ich schon fast ein bisschen lachen über das (blöde!blöde!blöde!) Mango-Kleid… Das ist das Positive am Regenwetter: Man kann auch im Sommer mal getrost einen Couch-(Nachmit)Tag einlegen.

Und weil wir das Wohnzimmer ja kürzlich erst renoviert haben, kommt hier ein kleiner Einblick samt neuem Sommer-Kissen. Die Stofffarbe war übrigens von einer der Rettungsaktionen übrig, beim Kissen-Bemalen habe ich mir einen weißen Pullover versaut, den ich sehr gerne mochte. Ihr seht schon: Manchmal ist eine Pause die einzige Lösung…

Ich habe da so eine Macke, die ich gerne mal ganz übermütig “Wochenenddepression” nenne. Ich spreche natürlich nicht von klinischen Depressionen, aber ich habe tatsächlich manchmal Schwierigkeiten, mich darauf einzulassen “frei” zu haben und Zeit zu haben. Wenn man so darauf hinfiebert und oft ja auch intensiv dafür arbeitet und dann plötzlich dasteht und keine Aufgabe mehr hat, dann fühlt man sich schnell mal nutzlos. Ich brauche dann oft ein bisschen, bis ich mich daran freuen kann, Zeit zu haben. Zeit für nichts

Oder eben Zeit für… so vieles, das mir jetzt plötzlich alles auf einmal einfällt!!!
Vielleicht muss man sich manchmal ein bisschen zwingen, sich Zeit zu nehmen…

Die halbhohe Raumtrenner-Wand hat übrigens mein Freund gebaut. Verputzt und mit Steckdosen auf der einen und Schranktüren auf der anderen Seite. Die Idee, auf diese Weise einen Raum zu trennen hat mir bei Katharina schon immer gut gefallen und ich finde es toll, dass wir damit Platz gewonnen, ohne Raum verloren zu haben.

Ich wünsche euch ein erholsames Wochenende in Sommerlaune!

 

Für was ein EKG noch gut ist…

Zum sonnigen Sonntag heute nur eine kleine Bastelidee, die mir Marie von vonmri gezeigt hat.

Ich bin eigentlich nicht unbedingt für Kitsch zu haben, aber nach sieben Jahren Beziehung habe ich es doch irgendwie bereut, dass wir nicht irgendwann mal das Datum unseres ersten Treffens oder sowas festgehalten haben. Mit der besten Freundin von damals habe ich rekonstruiert und so u.n.g.e.f.ä.h.r unseren Jahrestag herausgefunden (zumindest auf etwa 1-2 Monate begrenzt).

Meine Mama hat mir ein EKG geschrieben und ich habe daraus Kitsch gemacht Die Idee bzw. Anleitung mit Schrumpffolie könnt ihr bei Marie nachlesen!
Ihre Ideen um an ein EKG zu kommen leuchten mir natürlich ein (Physio-Praktikum oder Privatversicherung+Schnupfen), alternativ kommt man aber sicher auch an der MedUni oder dem Psychoinstitut an sowas!

So, und jetzt ist auch wieder gut für die nächsten sieben Jahre!

Euch von Herzen noch einen schönen Sonntag, bald gibt es wieder eine unromantische Technik-Bastel-Idee!

DIY: Eleganter Zeitungsständer

Bei dem tollen Wetter heute nur ein kleiner Beitrag von mir zum Creadienstag

Im Zuge einer kleinen Wohnungsrenovierung habe ich einen ganz schnellen Zeitungsständer für’s Wohnzimmer gebaut. Mir fällt gerade auf: Der Zeitungsständer ist nicht schnell, aber das Basteln geht schnell. Ich habe mir im Bastelladen Holzleisten besorgt, mit der Japansäge (ich liebe sie!) zugesägt und mit dem Tacker (noch so ein tolles Teil!) zusammengetackert. Ein bisschen altweißer Lack und schon passt es ganz toll in’s neue helle Wohnzimmer !

Ist ja nicht gerade Bastel-Wetter im Moment, oder? Habt ihr noch Lust kreativ zu sein, wenn die Sonne vom Himmel brennt, die Stadt aufgehitzt ist und jeder freie Moment nach Sommer-Genießen schreit? Oder ist das genau das richtige Wetter, im Kühlen zu basteln/nähen/bauen?

Euch allen eine schöne Sonnenwoche!

 

(Eine kleine Anmerkung: Der Artikel war für einen vergangenen Dienstag geplant und ist dann in Vergessenheit geraten. Nichtsdestotrotz ist es vielleicht ein Ansatz, sich das aktuelle Wetter einfach “schönzureden”. Wird vom Jammern ja leider auch nicht besser… )

Ein kleines Leder-Mitbringsel…

… habe ich gestern genäht für ein Geburtstags-Essen. Ich kenne keine weibliche Person, die keinen Kleinkram mit sich rumschleppt und so ein Täschchen dafür kann eigentlich fast jeder brauchen, oder? Die Sache mit dem roten Reißverschluss war eine spontane Idee.

In dem Fall habe ich einfach zwei gleichgroße Lederteile zugeschnitten und je an eine Reißverschluss-Seite genäht. Dann habe ich alles auf links gedreht und einmal außenrum abgesteppt – die Ecken etwas runder, weil das bei Leder sowieso nie so eckig wird, wie man gerne möchte.

Irgendwie habe ich das Bedürfnis zu kommentieren, dass ich so lange nichts mehr gepostet habe, aber ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll . Ich hatte einfach einmal wieder die Muße, ein bisschen zu fotographieren… Ein paar andere Projekte gibt es ja auch noch, ich hoffe, auch dafür finde ich demnächst Zeit und Lust.

In jedem Fall vielen Dank an euch alle, dass ihr so treue Leser seid!

Ein neues graues Nähprojekt

Und ein schnelles noch dazu. Ich habe genäht. Ganz schnell. Nebenbei. Ein freier Abend. Grau. Ein T-Shirt mit Krempelärmeln. Ich bin eigentlich sehr zufrieden, wäre da nicht der Stoff…

Der Jersey ist von Komolka Wien und hat leider auch nach dem zweiten Waschen (ich werfe neue Stoffe grundsätzlich erstmal in die Waschmaschine) noch auf die Haut abgefärbt. Jetzt traue ich mich nicht mehr, anzuprobieren. Beim letzten Mal musste ich mich in Windeseile ganzkörperpeelen, weil ich auf dem Weg zum Ballett nicht unbedingt graue Flecken unter den Armen haben wollte. Nun ja, der Tag wird kommen…

Und weil gerade alles schnell geht noch ruckizucki zum MMM und ganz flott weitermachen. Gegen Ende der Woche habe ich endlich einmal frei und wir haben ein paar Wohnungs-Projekte vor… Ich freue mich!

Was macht ihr so bei dem tollen Wetter? Seid ihr kreativ? Seid ihr überhaupt da?

 

Brötchen zum World Baking Tag

Dass es einen World Baking Tag gibt, weiß ich erst seit einigen Tagen durch Luzia Pimpinella (mein Autocorrect Programm kennt das auch nicht und möchte immer “World Banking Tag” draus machen – Frau Pimpinella kennt es allerdings auch nicht…).

Könnte mir ja alles auch egal sein, ein Koch-/Back-/Essens-Rezept gibt es auf diesem Blog ja nur alle heiligen Zeiten. Wenn es allerdings eine Kitchen Aid in Knallgelb zu gewinnen gibt, dann überlege ich mir das ganz schnell anders und zeige euch mein letztes Back-Projekt. Ist ja auch nicht so, als wäre es nicht schade drum, wenn die Bio-Brötchen nicht fotographisch festgehalten würden .

Die Zubereitung ist simpel. Aus den oben genannten Zutaten habe ich einfach einen Hefeteig hergestellt. Wie genau man das richtig macht, da scheiden sich ja die Geister, deshalb werde ich auch – obwohl meine Backrezepte zu einem großen Teil von meiner Mama stammen – keine genaue Anleitung posten. Faule wie ich machen das mit Mischen-Gehen-Formen-Gehen, wer es wie meine Mutter etwas genauer nimmt macht das ganze Vorteig-Theater .

Wichtig ist nur, dass die Dinger danach mit Ei bestrichen und Sonnenblumen-/Kürbiskernen, türkischem Kümmel, Sesam, Mohn etc. bestreuselt werden und bei 180°C Unter-/Oberhitze 30 Minuten in den Ofen kommen.

Nachdem ich momentan kaum Zuhause bin, dachte ich man könnte die Brötchen einfrieren und dann jeweils für die Mittagspause auftauen. Was meint ihr?

Lederhandtasche à la CÉLINE

“Lederhandtasche” klingt ganz schön altmodisch, oder? Heute sagt man Bag oder Shopper, hängt noch Worte wie Tote, Luggage, Envelope,… an und zahlt dann tausende von Euro/Dollar dafür, wenn Labels wie Céline ihren Stempel draufgedrückt haben. Es kommt mir vor, als ob diese Einstellung auch immer mehr bei den “Normalverdienern” ankommt. Nicht dass ich das verwerflich finde, hier und da lasse auch ich mir gerne was vormachen, aber manches sprengt dann doch einfach jegliche Grenze, die mein Budget hergibt.

Ich stehe nicht gerade auf Imitate. Allerdings wollte ich meiner Schwester (im Februar – daher der Schnee) eine Tasche nähen und brauchte einen Anhaltspunkt. Unsere Geschmäcker sind seeeehr verschieden. Diese Tasche aber bildete einen Nenner (so hoffe ich!!!) und so ähnlich habe ich dann auch genäht. Und damit ihr nicht denkt, ich wäre nur einfach sehr geizig: Die Celine All Soft kostet an die 2000 Euro…

Der ein oder andere facebook-Freund von Livera wird jetzt ein kleines Wörtchen wiederentdecken: “Becquette“. Ich hatte lange überlegt diesen Blog umzubenennen, da es eine Marke mit demselben Namen gibt – die zwar trotz geschütztem Namen einverstanden ist mit meinem Blognamen, die mir allerdings in die Quere kommt was mein Bedürfnis nach Individualität angeht .

Vorerst bleibt der Name der alte, für Genähtes mit Label (und solche verwende ich meist sowieso nicht) kommt aber nun BECQUETTE in’s Spiel. Es ist ein Kunstwort und die Verniedlichung meines Nachnamens auf Französisch. Danke an alle, die zu diesem Thema mitdiskutiert haben und mir damit sehr geholfen haben!

Der Spruch auf dem T-Shirt hat übrigens nüscht zu bedeuten. So traurig möchte ich nicht über mein Leben sein, um sagen zu können, dass es eine Trap ist upzugrowen. Ich wollte nur ein cooles Print-Shirt im Schrank haben. Und so tun als ob. Forever young und so…
Vielleicht sollte man sich auch einfach schnell umziehen für solche Fotos…

Die Innentasche ist schwarz und hat nur noch ein weiteres kleines Fach mit Reißverschluss.
Sie lässt sich mit einem großen Reißverschluss schließen, die Klappe wollte ich nur mit starken Magneten festhalten, damit nichts die Optik stört. Nur: Die tollen kleinen superstarken Magnete habe ich irgendwie verschusselt…

Da ich die Tasche auf Besuch bei meiner Muddie fertiggestellt habe, hat sie diesmal die Fotografin gemacht.

Sind die Lederriemen noch zu lang liebe Creadienstag-Besucher?

Ach ja; danke an den weltbesten Lederwarenhändler!!! ♥