Minimalistische Karten zu Ostern

Ich muss zugeben, Osterdeko gibt es keine hier und wird es wohl auch nicht geben. Obwohl ich auf Ostereier & Co. verzichte, mag ich aber Ostern an sich sehr gerne. Es hat so etwas Positives, Neuanfangerisches, das wohl von der ursprünglichen Bedeutung übrig geblieben ist. Die Natur erwacht wieder und gewinnt Farbe zurück: Sogesehen sind vielleicht schöne Blumen auch Osterdeko. Was ich aber genau deshalb dieses Jahr gerne mache, ist zu Schreiben. Als Erinnerung, sich an all dem zu freuen, auf das wir so lange gewartet haben: Sonne, Wärme, Farbe, Blüten, Knospen, saftige Wiesen, fröhliche Planungen für den Sommer,..



 

Und weil weniger einfach mehr ist (isso), sind auch meine Osterkarten ganz einfach. Ich habe aus marmoriertem Papier Eier ausgeschnitten, mit dem Cutter in verschiedener Linienführung quer durchgeschnitten und sie dann quasi “auseinandergezogen” auf Karten geklebt. Mit dem Kalligraphiefüller, den mir mein klein(st)er Bruder geschenkt hat, kommt noch ein schöner Schriftzug ran und fertig!

Das Schöne ist: Die Eier können noch nicht mal kaputt gehen! So hoch war meine Überlebensrate an Ostereiern am Ende des Tages noch nie!





Und auch wenn mir mein Autocorrect-Programm wieder und wieder “Osterdemo” aus “Osterdeko” (schon wieder ) macht: Ich mag diesen Teil des Jahres (ganz genauso wie alle anderen); die Stimmung ist einfach etwas Besonderes, da kann man gar nichts gegen machen!

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Schwarze Streifen auf blauem Porzellan

 

Lust auf ein schnelles Projekt? Ich hab mal wieder so ne Zeit, in der jede kreative Arbeit innerhalb kürzester Zeit abgeschlossen sein sollte. Meine Mutter hat mich kürzlich auf die Idee gebracht, meinen Porzellanstift mal wieder zu suchen. Auf whatsapp hat sie mir Bilder geschickt von einer Tasse, die sie verschenkt hat (seit ich den Blog schreibe – also seit etwa 2 1/2 Jahren bekomme ich ständig Bilder von kreativen Projekten aus meinem Bekanntenkreis ). Ich fand die Idee super, einfach auf buntes Porzellan drauf loszumalen, außerdem hatte ich noch mein erstes Geschirr (das mein Freund sowieso immer loswerden möchte –  also kein Risiko). Während ich das letzte Mal eher zaghaft “gepunktet” habe, hab ich dieses Mal gestreift. Und dann, weil es so schön war: Noch ein Teller mit Beschriftung.

Hat super auf den Kaffeetisch gepasst und war mal nicht so langweilig…

Die veganen Muffins haben uns alle nicht vom Hocker gehauen, ich bin nun mal mehr Köchin als Bäckerin. Aber so hatten wir’s wenigstens schön am Tisch .

Ich spreche hier andauernd von Porzellan… Ikea-Steingut ist aber natürlich auch sehr hübsch und ebenfalls geeignet .

Mein schnelles Zwischendurch-Projekt findet ihr auch beim Creadienstag!

 

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Ergebnisse der Livera-Umfrage und 5 Tipps für Blog-Umfragen

Ich möchte mich heute mal noch bei euch allen bedanken für eure Meinungen, Ansichten, Anregungen und die Inspiration, die ihr mir über die Umfrage zukommen lassen habt. Danke, ihr seid einfach grandios! Ich bin nicht nur dankbar über so viele treue Leser und liebe Worte, sondern auch über eure Ehrlichkeit und eure tollen Ideen!

Einige hatten um einen Artikel gebeten. Deshalb will ich euch heute mal erzählen, was denn so raus kam und welche 5  Dinge ich jedem empfehlen würde, der eine Blog-Umfrage machen möchte.


 

Was sagt ihr über Livera?

Aber nun.

Wie oft rufen die Teilnehmer Livera auf?

Ich bräuchte ja nun mal etwa so viele Blogs wie Meinungen, um allem gerecht zu werden. Die eine meint, meine Sprache wäre nett, die andere meint, die mädchenhafte Sprache würde sie nerven, eine findet zu viele Bilder, die andere zu viel Text. Was nun? Letztlich ist das hier natürlich mein Blog und mein Stil ist mein Stil, meine Meinung ist meine Meinung. Aber was die Inhalte angeht, orientiere ich mich sehr gerne an den vielen Meinungen.

An alle, die mehr Gesicht, Privates oder Roomtours sehen wollen: Ich empfehle euch meinen Instagram-Account hier. Der Blog hier ist so privat wie es Blogs heute nun mal sind, trotzdem habe ich den Anspruch, dass die Inhalte hier zwar persönlich, aber nicht privat sind. (Trotzdem muss ich darauf hinweisen, dass ich es sehr wertschätze, dass all die Aussagen zu diesem Thema immer mit Verständnis verbunden waren!)

An alle, die Lederarbeit-Tipps wollen: Könnt ihr haben! Entweder durch das eBook, oder ihr wartet den Artikel ab, der fest in Planung ist…

Kooperationen: Ich mache das alles hier nicht, um reich zu werden. Im Moment gehen immer mehr Artikel von wütenden Bloggerinnen online, die sich über Leserinnen beschweren, die das Geld-verdienen mit Blogs kritisieren. Ich werde hier jetzt nicht meine Ausgaben auflisten, denn die sind gering – un den Zeitaufwand möchte ich nicht umrechnen, denn schließlich mache ich es gerne und freiwillig.

Trotzdem bitte ich euch, Bloggern nicht vorzuwerfen, Geld zu verdienen. Klar sieht das einfach aus, aber wieso nicht? Wieso sollte der Inhalt darunter leiden, wenn zwischendrin Werbung o.ä. auftaucht, Geschenke gemacht werden oder Links gesetzt werden? Niemand wirft Fußballern vor, dass sie Geld für etwas bekommen, dass sie doch verdammt nochmal gerne machen. Oder dass ihre Trikots Werbung enthalten (diese käuflichen unauthentischen Kapitalisten!) Meine Meinung ist unkäuflich, sollte sich das ändern, DANN nehme ich Beschwerden gerne an.

Dass einige mehr Food wollten, hat mich wirklich sehr gewundert. Bin ich aber auch dabei!

An den strukturellen Dingen arbeite ich sowieso permanent. Den Input (Thema Zugriff auf alte Artikel) werde ich auf jeden Fall aufnehmen!

Dann: Ich bleibe mit Sicherheit so “schnörkellos”, “clean”, “Qualität vor Quantität”, einfach und ich fühle mich bestätigt, weiterhin viele verschiedene Themen einzuschließen. Und ich schmelze dahin über all die schönen Worte, die ihr mir geschrieben habt…

Auf negative Kommentare möchte ich nicht groß eingehen, weil es unfair gegenüber all den konstruktiven Antworten wäre. Nur soviel: Nachhaltigkeit ist sehr wohl ein Thema für mich, es ist aber nicht Thema des Blogs. Upcycling-Projekte gibt es bereits (google) und wer behauptet ich würde nur mit Bastelsets arbeiten, hat hier irgendwas falsch verstanden. Ebenfalls möchte ich den Vorwurf zurückweisen, ich würde nichts Neues/eigene Ideen bringen, sondern von Pinterest kopieren. Wer ist denn Pinterest? Das Rad neu erfinden kann ich nicht, wenn ich mich inspirieren lasse, weise ich deutlich darauf hin. Punkt.

Und übrigens: WO sind hier die Menschen, die mir schreiben, sie würden mich oder mich als Freundin einer Freundin/Schwester kennen? Ich will EUCH auch kennen!

Wieso rufen die Leser Livera auf?

Meine Empfehlungen

Um die Frage an mich zu beantworten: Ich kann eine Umfrage wirklich nur empfehlen, für jeden Blog, egal ob privat oder kommerziell. Es blutet mir etwas das Methodikerherz, das Thema so kurz und vereinfacht abzuhandeln (schließlich haben wir einen Ruf zu verlieren an 2-Semester-BWL-Statistik-Absolventen ). Aber es geht hier nun mal nicht um die Entwicklung eines wissenschaftlichen Fragebogens mit adäquater inferenzstatistischer Auswertung…

  1. Was, wo, wie?

Wie bei jedem Projekt ist die Entwicklung eines Ziels essentiell. Ich wollte zum Beispiel vor allem wissen, ob sich mein Blogkonzept mit der Wahrnehmung der Leser deckt. Wer sind meine Leser? Was wünschen sie sich? Das muss man vorher wissen.
Dann braucht man natürlich ein Medium über das man die Umfrage durchführt. Ich kann umfrageonline empfehlen, allerdings ist das nur für Studenten kostenlos und die kostenlose Testversion ist andernfalls auf 350 Antworten beschränkt, was nicht reichen wird. Trotzdem muss man bei fertigen Programmen aufpassen; gerade Graphiken sind oft nicht gut und verfälschen die Ergebnisse.

  1. Basic Information

Wichtig ist in jedem Fall: Wer beantwortet hier die Fragen? Im Idealfall ist das der Prototyp-Leser. Deshalb aber unbedingt kurz Dinge wie Alter, Geschlecht abfragen, aber vor allem ist wichtig, wie oft die Seite angeklickt wird. Jemand, der zum ersten Mal mitliest, kann nicht wirklich als Leser gewertet werden (trotzdem ehrenwert, gleich bei der Umfrage mitzumachen!!) und jemand, der täglich kommt ist offensichtlich treuer Leser und seine Meinung hat damit mehr Gewicht ( in jedem Fall zumindest Bedeutung) als jemand, der im Vierteljahr mal guckt, was so los ist.

  1. Kurz & knapp: Was ist wirklich wichtig?

Ökonomie! Kein Mensch hat Lust tausende Fragen zu beantworten. Deshalb lieber nur kurz die Basics abfragen. Am einfachsten geht das mit offenen Fragen, das ist jedoch auch schwieriger nachher auszuwerten. Die Alternative: Auswahlmöglichkeiten vorgeben. Dabei finde ich es aber bei vielen Fragen sinnvoll, eine offene Antwortalternative zur Verfügung zu stellen, welche die Leser beliebig ausfüllen können, falls keine andere zutrifft.

  1. Offene Fragen

Für mich die größte Überraschung, einfach weil sie wissenschaftlich eher unbrauchbar sind. Unglaublich, wieviele Aspekte den Leuten einfallen, was sie für Ideen haben und auf welche Ideen sie einen bringen können! In meiner Umfrage habe ich ganz offen gefragt, was die Leser schätzen und was nicht bzw. was sie sich wünschen würden – es ist wahnsinn, was dabei rauskam!

  1. Auswertung + was damit anzufangen ist

Eine statistische Auswertung macht hier eigentlich keinen Sinn. Es kann aber helfen, sich zumindest oberflächlich die deskriptiven Statistiken anzusehen:

  • Arithmetisches Mittel = Durchschnitt = typischster Wert. Macht nur Sinn wenn die Antworten in gleichmäßigen Stufen vorgegeben sind ( z.B. von keine bis totale Zustimmung, nicht aber bei unabhängigen/ungestuften Daten wie männlich/weiblich) sonst ist dieser Wert verfälschend bzw. unbrauchbar
  • Modalwert = häufigster Wert. Damit kann man gut “spielen”: Welche Antworten werden jeweils am häufigsten gegeben.

Das heißt, man geht jede Frage durch, guckt sich das Ganze vielleicht mal graphisch an und überlegt sich, welcher der genannten Werte Sinn macht und wie man ihn dann interpretieren kann. Letztlich werden nicht alle Fragen aufschlussreich sein, einige sind vielleicht sogar durch verschiedene Faktoren verfälscht. Aber man erhält einen Gesamteindruck über verschiedene Aspekte über den Blog, oft relativ eindeutig, und für mich war am überraschendsten, wie aussagekräftig und inspirierend die offenen Fragen waren. Es kommen einfach so viele Ideen! Und darum geht es schließlich und nicht um eine wissenschaftliche Arbeit .

Eine Sache vielleicht noch: Ich habe auf meinem Blog NOCH NIE richtig böse Kommentare bekommen. In der anonymen Umfrage hatten sich dann doch einige erlaubt, zu urteilen oder zu werten – teilweise mit absurden Argumentationen. Ich denke, das ist der Preis für den vielen positiven und konstruktiven Input. Die unsachlichen Antworten habe ich (nachdem ich mich bei der ein oder anderen Aussage amüsiert habe) einfach aus meinem Kopf gestrichen. Das sind nicht die echten Leser, denn wenn sie wirklich so denken würden, wären sie längst weg. Selbst bei der ein oder anderen nett gemeinten Aussage über die eigenen Person denkt man: Woher willst du das wissen? Auch das sollte man sich bei einer Umfrage vielleicht überlegen. Es ist eben keine Studie, sondern eine BLOG-Umfrage und man muss wissen, welche Infos man haben möchte, dann fällt es auch leichter das andere zu ignorieren.


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