Was Tafelfolie mit Kinder-Charity zu tun hat


Jetzt wird geklebt! Als Klebefieber mich anschrieb, dachte ich im ersten Moment: “Wandtattoos… neeee, passt nicht zu Livera”. Allerdings hat mich die Zusammenarbeit von Klebefieber und Kinderschutzengel neugierig gemacht und ich hab mal genauer hingeguckt. Was ich entdeckt habe: Tolle Klebeartikel (v.a. auch für Kinder!) und eine super Charity-Aktion für Kinder in schwierigen Situationen.

Ich durfte die tollen Tafelfolien von Klebefieber testen und habe unter anderem sämtliche meiner Ordnerrücken mit Tafelfolie beklebt. So lässt sich nicht nur leicht mit Beschriftungen Ordnung halten, sondern das Ganze sieht auch noch super aus (praktisch für Ordnungsfreaks wie mich, die alle paar Wochen alle Unterlagen umsortieren)!

Ist die Idee nicht süß, undekorative Steckdosen einfach in ein witziges Wandtattoo zu integrieren?


Aber eine Sache ist ganz besonders an den hübschen Klebeartikeln: Ganz ehrlich, wenn ich an Charity denke, dann denke ich an pompöse Galas gegen Aids, den Hunger in Afrika oder Naturkatastrophen in Asien. All das ist sehr wichtig, ich selbst spende jeden Monat an Ärzte ohne Grenzen, aber ich muss gestehen: Die Kinder, die unter uns leben und die trotzdem in so vielerlei Weise nicht so unbeschwert leben dürfen wie wir, an die denke ich erst viel zu spät. Dabei sind die Bilder der Aktionen von Kinderschutzengel für schwerkranke Kinder wirklich zum Heulen! Vielleicht ist es auch einfach zu nah und zu unangenehm, all das an sich ranzulassen.

Umso schöner finde ich das Engagement von Klebefieber. Wenn ihr aus einer der Charity-Kollektionen Wandtattoos bestellt, gehen ganze 50% an Kinderschutzengel. So können viele Kinder, die viel zu viel Zeit im Krankenhaus verbringen müssen, auch dort alle Feste miterleben, bekommen Besuch und Abwechslung und auch der ein oder andere materielle Wunsch wird erfüllt.

Viele Stars engagieren sich außerdem mit Klebefieber für Kinderschutzengel. Einige haben deshalb ihre Motiv-Ideen für Wandaufkleber gemeinsam mit den Profis umgesetzt und Tine Wittler zeigt in diesem Video, wie man die Klebefolie am besten anbringt.

Ich finde es eine super Sache, dass sich so viele Menschen für Kinderschutzengel engagieren! Als Kunde muss man noch nicht mal bewusst spenden und kann trotzdem einen Beitrag leisten. Das ersetzt für den einzelnen wohl nicht die bewusste Entscheidung, eine Organisation finanziell zu unterstützen, aber ich bin sicher, dass sehr viele Kinder davon profitieren und die Aktion dazu beitragen kann, dass solchen Charity-Vereinen mehr Aufmerksamkeit zukommt.

Was meint ihr?

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Sommer, Sonne, hängende Erdbeeren!


Ja, wirklich; gehören Erdbeeren nicht zum Sommer dazu? Man kann natürlich diskutieren, ob jetzt wirklich schon Sommer ist… Ich bin stimmungsmäßig im Sommer, die Sonne scheint, es ist warm, abends offene Fenster, keine Jacke mehr und keine Socken, kurze Ärmel und Sonnenbrille, alles fällt ein bisschen leichter, selbst die unangenehmsten Arbeiten stören nicht weiter, ich habe Ideen und Pläne und dass man zwischendrin was essen sollte, muss man sich regelrecht in Erinnerung rufen (was mir in die Karten spielt, denn ich lebe gerade das Projekt “Vegan May”).

Ja und was ich noch unweigerlich mit Sommer in Verbindung bringe, sind Erdbeeren. Weil die ja wirklich toll aussehen als hanging plants, wollte ich mal so einen hängenden Topf basteln und dachte sofort an Leder (nicht vegan, muss ich aber auch nicht essen).


  • Im Baumarkt habe ich einen sehr schönen Tontopf gefunden.
  • Die beiden Lederstreifen sind jeweils so lang, dass sie von einer Topfkante untenherum bis zur anderen reichen.
  • Die 4 goldenen Nieten habe ich mir im Lederladen besorgt und dann habe ich noch
  • etwas Paketband und eine dicke Nadel gebraucht.

Die Enden des Leders habe ich jeweils zusammengefaltet, ein Loch gestanzt (z.B. mit dem Stichel/Lochzange), Nieten reingesteckt und sie mit einem kräftigen Hammerschlag fixiert. Durch die entstandenen Schlaufen habe ich Paketband/Kordel gezogen, verknotet (der Knoten liegt in einer Schlaufe versteckt) und jeweils zwischen zwei Lederstreifen noch Paketband zur Aufhängung befestigt.

Übrigens habe ich bei diesem Markt-Einkauf zum ersten Mal gehandelt (also am Markt, in anderen Belangen kriege ich das schon hin).

Ich habe irgendeine Eigenschaft, die Menschen dazu bringt, mich anzusprechen. Ich muss nur das Haus verlassen, schon werde ich angequatscht. Von den älteren Herren in der Straßenbahn, die mir eine City-guided-Tour liefern, dem Nachbarn, der eine Aushilfs-Kellnerin sucht, den Müttern am Spielplatz, die mir ihre Lebensgeschichte erzählen, den frischgetrennten Mädels auf abendlichen Veranstaltungen, den Jungen, die ihren Papa suchen (und von herumstreunenden Kindern im Allgemeinen) und den Damen, die mir am Marktstand die besten Kochrezepte mitgeben. Eine der letzteren meinte neulich zu mir “Die jungen Leute wissen ja gar nicht, dass man am Markt handeln muss”. Weiß ich jetzt, hab ich vorsichtig probiert und ein “Na wenn ich so lieb gefragt werde” zurückbekommen. Mal sehen, vielleicht mache ich das jetzt öfter .

Sommerfeeling!

Was gehört für euch zum perfekten Sommer? Urlaubspläne fallen für mich dieses Jahr weg, weil wir keine Zeit haben werden. Aber mir gefällt auch der Gedanken, die schönste Zeit des Jahres hier zu verbringen, abends nach getaner Arbeit draußen auf einen Spritzer (=steirische Weinschorle) zu gehen und diese Leichtigkeit jeden Tag im Alltag zu haben.

Plant ihr schon einen Sommerurlaub?

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Mini-Interview von subvoyage

Julia von subvoyage hat mir ein paar Fragen zu ihrem Spezialthema (nachhaltiges) Reisen gestellt. Dazu hat sie mich für den Liebster Award nominiert, für den ich schon einige Einladungen bekommen habe und hier auch schon mal erwidert habe. Ich habe beschlossen, bei solchen Blog-Projekten nicht teilzunehmen, allerdings mag ich Interviews sehr gerne und finde Julias Fragen schön. Deshalb gibt es heute von mir mal zwischendrin ein bisschen was Persönliches zum Thema Reisen und außerdem die Blogempfehlung an Julias Blog!

 

1. Welches ist dein absolutes Lieblingsreiseziel?
Obwohl mir das wirklichwirklich schwer fällt, mich festzulegen, fand ich noch keinen Platz so schön, wie die Normandie. Es gibt so viele schöne Orte (wovon ich das meiste ja noch gar nicht gesehen habe!), die man nicht miteinander vergleichen kann, aber die Landschaft dort, das Leben, das Meer, die Menschen… ich glaube ich bin noch nirgends sonst so ruhig geworden.


2. Welches ist dein liebstes Reise-Mitbringsel?
Erinnerungen. Im Ernst, ich bringe eigentlich fast nie Materielles aus dem Urlaub mit. Außer  mal was zum Essen, vielleicht .

3. Welches auf Reisen entdeckte Rezept kochst du auch zu Hause gerne?
Egal wo ich bisher gewesen bin, ich habe eigentlich fast immer neue Koch-Ideen mit nach Hause genommen.

4. Welches Verkehrsmittel nutzt du zum Reisen am häufigsten und liebsten?
Ich glaube ich bin ein Roadtrip-Fan! Auch wenn man mit dem Auto nicht alles erreichen kann oder vielleicht mal vorher ein Flug sein muss, bin ich am liebsten mit dem Auto unterwegs. Abgesehen davon, dass ich es liebe im Auto bei MEINER Musik die Landschaft vorbei streifen zu sehen oder rumzublödeln, mag ich die Reisegeschwindigkeit sehr gerne. Wenn ich fliege, bin ich manchmal fast erschlagen, wenn ich in so kurzer Zeit in einer völlig anderen Umgebung bin, außerdem sieht man ja dann nichts von der Welt zwischen Start und Ziel. Wenn ich zwischen Zug und Bus wählen muss, würde ich aber immer den Bus wählen – auch wenn das außer mir niemand verstehen kann.


5. Welche Teile deiner Reisen möchtest du gegebenenfalls nachhaltiger gestalten?
Ich möchte beim Reisen oder im Urlaub vor allem die Aspekte weiter einhalten, die mir auch Zuhause wichtig sind. Reisen ist einfach per se nicht nachhaltig (außer vielleicht man bewegt sich nur zu Fuß oder per Rad vorwärts und übernachtet nur bei Öko-Freunden), damit muss man wohl leben können. Luxus brauche ich sowieso nicht und ich denke, wenn sich alle Menschen bemühen würden, sich auch im Urlaub halbwegs rücksichtsvoll, regional und ohne unnötige Verpackungen, die dann iiiirgendwo landen, zu verpflegen, dann wäre schon vieles anders. Von unnötigen Kurzaufenthalten mit Flügen usw. mal ganz abgesehen, denn es kann wirklich verhängnisvoll werden, wenn man vor der Wahl steht in einer Stunde irgendwo hinzufliegen oder für den dreifachen Preis und die siebenfache Zeit (oder länger) mit dem Zug unterwegs zu sein…

6. Spiegelreflex oder Smartphone-Kamera?
Beides! Ich liebe es im Jahr 2015 zu leben .

7. Wenn du ab Morgen 3 Monate am Stück reisen könntest, wo würde es hingehen?
Nach Indien. Weil ich da schon so lange hinmöchte und in drei Monaten könnte man dort vermutlich auch einen ganz guten Eindruck vom Land bekommen.

8. Reist du immer in Gesellschaft oder könntest du dir auch vorstellen alleine zu verreisen?
Ich war schon oft alleine in Städten unterwegs und könnte mir das auch gut vorstellen alleine zu reisen. Allerdings haben mir die Umstände bisher immer gute Reisepartner zur Seite gestellt. Meine ersten Urlaube waren mit Freundinnen und nun bin ich einfach schon so lange mit meinem Freund zusammen, dass wir nun mal (fast) immer gemeinsam planen. Eine Idee für ein Projekt für mich alleine gäbe es allerdings schon… mal sehen…



9. Hotel, Couchsurfing oder Campingplatz?
Obwohl ich es hasse und dort auch schon den ein oder anderen Nervenzusammenbruch hatte: Campingplatz. Einfach weil man dort am selbstbestimmtesten und unabhängigsten ist. Zu lange darf ich aber nicht darüber nachdenken. Was sanitäre Anlagen angeht, bin ich nämlich mehr als schwierig und muss mich sehr oft überwinden. Das ist allerdings überall so; nicht nur am Campingplatz, ich bin leider nicht immer so unkompliziert, wie ich mir das wünschen würde .


10. Warum hast du mit dem Bloggen begonnen?
Einfach so. Heute habe ich zu meinem Freund gesagt: Wir sind viel zu begeisterungsfähig und nehmen es dann immer gleich viel zu ernst. Soll heißen; ich bin einfach so. Ich sehe was Tolles, ich will mitmachen, ich bleibe dabei. Bisher habe ich es nicht bereut, es gab schon sehr viele schöne Überraschungen.

11. Wo geht deine nächste Reise hin?
Ich glaube nach Skandinavien. Mein Freund bearbeitet mich da schon ganz lange, weil er unbedingt wieder hinmöchte. Dann allerdings vielleicht mal ganz in den Norden. Vielleicht ist mein nächstes Ziel aber auch Polen. Auf den Spuren meiner schlesischen Vorfahren Und zwischendrin mal die ein oder andere Stadt… Reiseziele gibt es genügend auf meiner Wunschliste!

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